Ein leiser Einstieg in den Tag – zurück in deinen Körper
Es gibt einen Moment am Morgen, in dem die Welt dich noch nicht geformt hat.
Kein Müssen. Kein Sollen. Kein Funktionieren.
Nur du. Dein Körper. Dein Atem. Dein Tempo.
Dieses kleine Ritual ist kein Programm. Es ist eine Erinnerung.
Eine Einladung, den Tag nicht im Kopf zu beginnen – sondern im Körper.
Dort, wo Sicherheit entsteht. Dort, wo Klarheit wächst. Dort, wo du wieder du wirst.
Dieses Ritual darf leicht sein. Du musst nichts perfekt machen.
Du musst nichts leisten.
Du brauchst nur: einen stillen Moment, deinen Körper, ein wenig Aufmerksamkeit.
Vielleicht direkt nach dem Aufwachen. Vielleicht im Bad. Vielleicht mit einer Tasse warmem Wasser.
Du darfst es jeden Tag gleich machen – oder intuitiv verändern.
Denn dieses Ritual gehört nicht mir. Es gehört dir.
Setz dich aufrecht hin oder bleibe im Bett. Lege eine Hand auf deinen Bauch, eine auf dein Herz. Spüre: Ich bin da.
Atme ruhig durch die Nase. Lass den Atem weich werden. Mit jeder Ausatmung darf dein Körper etwas schwerer werden.
Bewege den Kopf sanft. Hebe und senke die Schultern. Nicht zum Trainieren – sondern zum Loslassen.
Streiche weich über Wangen, Kiefer und Stirn. So, als würdest du dich begrüßen.
Richte dich sanft auf. Wach, präsent, ohne Spannung.
Heute gehe ich langsamer. · Ich darf in meinem Tempo leben. · Mein Körper kennt den Weg.
Schließe die Augen. Kein Tun. Kein Denken. Nur Sein.
Dieses Ritual verändert nicht dein ganzes Leben – aber den Ort, von dem aus du lebst.
Wenn du den Tag im Körper beginnst, wird dein Nervensystem ruhiger.
Deine Entscheidungen klarer. Dein Tempo menschlicher.
Sieben Minuten am Morgen sind keine Technik.
Sie sind eine Haltung. Eine Erinnerung. Ein stilles Versprechen an dich selbst.
Ich begleite Menschen, die sich im Funktionieren verloren haben, zurück in die stille Sicherheit ihres Körpers.
Nicht durch Druck. Sondern durch Präsenz, Wahrnehmung und Würde.
